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FSJ einer Italienerin in Deutschland

An der Uni in Italien habe ich Kultur- und Sprachvermittlung studiert. Das bedeutet, dass Fremdsprachen und fremde Kulturen das sind, was mich am meisten interessiert….und ich wollte einfach weg von Italien, um meine Wahrnehmung sowie meine Kenntnis der Welt zu erweitern.

Ich absolviere zurzeit einen 12-monatigen freiwilligen sozialen Dienst im Ausland. Letztes Jahr, als ich an meiner Diplomarbeit arbeitete, habe ich im Fernsehen von einer öffentlichen Ausschreibung zur Teilnahme an diesem freiwilligen sozialen Jahr zufällig gehört. Dann habe ich gegoogelt und herausgefunden, dass man sein freiwilliges soziales Jahr auch im Ausland machen kann. Da ich unbedingt weg von Italien wollte, entschloss ich, mich 2007 um einen Platz bei ENAIP e.V., einem italienischen Berufsbildungswerk in Stuttgart, zu bewerben.

Wenn man nach einem fremden Land umzieht, dann gibt es immer Schwierigkeiten zu lösen, vor allem bei den Verhältnissen mit den Einwohnern des ausgewählten Landes. Man kann auf Sprachschwierigkeiten sowie auf Kulturmissverständnisse stoßen. Außerdem ist es immer schwierig, sich in einem fremden Land einzuleben. Man muss Geduld haben, aber auch bereit sein, die kulturellen Unterschiede anzunehmen und sich den Gebräuchen und den Regeln des Landes anzupassen.

Obwohl mein Jahr, das im Frühjahr 2008 begonnen hat, noch nicht zu Ende ist, kann ich schon jetzt sagen, dass diese Erfahrung in Deutschland schon viele positive Auswirkungen auf mich hat. Ich kann sagen, dass mich diese Erfahrung sehr positiv beeinflusst hat. Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt und jede/r von ihnen hat mir viel gegeben und beigebracht.

Ich finde, heutzutage ist es äußerst wichtig, fremde Kulturen und Sprachen so gut wie möglich zu kennen, um eine offenere und breitere Vorstellung des friedlichen Zusammenlebens zu haben und um einen weltweiten Zusammenhang zu schaffen, in dem sich die unterschiedlichen Völker gegenseitig respektieren und verstehen können. Außerdem sind diese internationalen Jugendaustauschmaßnahmen sehr hilfreich um bei der Arbeitssuche konkurrenzfähiger zu werden.

Valeria Armiento, Italien,
Stuttgart, den 20. April 2008

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