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Communitys

Unter dem Schlagwort Web 2.0 hat sich das Internet in den letzten Jahren sehr verändert. Früher konnten Internetseiten nur gelesen, also konsumiert werden, heute aber hat jeder auf einfache Weise die Möglichkeit, Internetseiten mit zu gestalten und mit zu schreiben, also selbst zu agieren und Freunde zu treffen. Solche Communitys nennt man auch Soziale Netzwerke.

Beispiele für soziale Netzwerke:

facebook.com

Riesiges internationales Netzwerk. Viele verschiedenen Angebote und große Anzahl an Apps, die den User leicht verwirren können. Die Rechte der eingestellten Inhalte (z.B. Fotos) werden komplett an facebook übertragen.

google+

google+ ist ein weltweites soziales Netzwerk, dass von google entwickelt wurde. Es hat sehr Funktionen wie facebook und wird ebenso weltweit genutzt, hat aber deutlich bessere Einstellungsmöglichkeiten zum Datenschutz und Persönlichkeitsrechten als facebook.

Öffentlichkeit und Privatsphäre

Viele junge Menschen sind bei einem oder mehreren Sozialen Netzwerken registriert. Dort präsentieren sie sich selbst, treffen Freunde und haben schlichtweg Spaß. Man wird zum registrierten Nutzer und hat ein eigenes Profil mit Kontaktdaten, Fotos, Abgaben zu Hobbys, Musik und Videos. Täglich werden
neue Infos und Bilder eingestellt und man hat die Möglichkeit mit seinen verknüpften Freunden zu chatten, private Nachrichten zu schicken oder sich gegenseitig etwas auf die Seiten zu „posten“. Posts der Freunde kann man kommentieren, sowie Personen auf Fotos markieren und mit dem jeweiligen
Benutzerprofil verknüpfen. So können Personen, z.T. ohne dass sie es wollen, über Fotos oder Kommentare gefunden werden.

Öffentlichkeit

Alles was in Communitys gepostet wird, ist bis zu einem gewissen Grad öffentlich. Das ist von den Einstellungen der Privatsphäre abhängig. Man kann genau einstellen, wer welche Bereiche der eigenen Seite anschauen und kommentieren kann und wer nicht. Dabei sollte man nicht vergessen, dass nicht jeder „Freund“, mit dem man online befreundet ist, auch wirklich so ein guter Freund ist. Auch Firmen schauen sich ihre Bewerber mittlerweile in Sozialen Netzwerken an und es werden oftmals Interessen auf ihre Glaubwürdigkeit überprüft, die im Lebenslauf angegeben wurden.

Privatsphäre und Datenschutz

Wenn man ehrlich ist, so gibt es bei Communitys keine Privatsphäre. Selbst wenn man alles so einstellt, dass nur Freunde (oder niemand) mitlesen, so liegen die eigenen Daten (Fotos, Videos) auf einem fremden Server und man hat keinerlei Möglichkeiten, den Zugriff zu verwalten. Deshalb sollte immer genau überlegt werden, was man postet und was hochgeladen wird. Einmal freigegeben ist eine Kopie davon praktisch immer in fremden Händen. Jugendlichen unter 18 Jahren empfehlen wir kein Foto von sich selbst in die Community zu stellen. Es besteht auch immer die Gefahr, versteckte, private Hinweise in Fotos und Videos mit zu versenden (Geodaten, Name oder Email-Adresse).

Cloud Computing

Auch viele bekannte Web-Services haben Community-Charakter. Man kann sich bei youtube.com, flickr.com, igoogle,com, wordpress.com usw. mit anderen registrierten Mitgliedern austauschen. Auch hier gelten die oben genannten Anmerkungen zu Privatsphäre und Datenschutz.

Cyber-Mobbing, auch Cyber-Bullying oder Cyber-Stalking genannt, bezeichnet Mobbing mithilfe von Internet, Handy und anderen elektronischen Kommunikationsmitteln. Beispielsweise Bloßstellung im Internet, Verbreiten von Unwahrheiten oder Belästigung. Infos dazu findest du hier.

Beratungsstelle zu Fragen rund um Medien:

Medien - aber sicher

Medien - aber sicher

70190 Stuttgart (Ost)
0711/ 28 50 07 77

» weitere Infos

Weitere Infos zu Communitys

www.watchyourweb.de
Tolle Website zum Thema Datenbewusstsein bei Jugendlichen
mit Videos, Tipps und Anleitungen.

www.klicksafe.de
Vermittelt Internetnutzern im Auftrag der Europäischen Kommission die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien.

www.handysektor.de
Das Thema ist die sichere Nutzung von Internet, Handys, Notebook usw. Informationen zu verdeckten Kosten, Rechten als Kunden uvm.

www.schau-hin.info
Website der Initiative „SCHAU HIN! - Was Deine Kinder machen“ Sensibilisierung und Aufklärung in Bezug auf neue Medien sind die erklärten Ziele der Initiative.

www.juuport.de
Austausch mit anderen Jugendlichen zum Thema Cyber-Mobbing. Rat und Hilfe durch ausgebildete Scouts.

Fotonachweis:
"Johannes Ammon" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz (by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de

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