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Bundestagswahl 2013

Am 22. September 2013 finden die Wahlen zum 18. Deutschen Bundestag statt. Gewählt werden die 598 Abgeordneten des Parlaments, die wiederum den Bundeskanzler wählen. Jeder Wähler hat zwei Stimmen zu vergeben. 299 Abgeordnete werden nach relativer Mehrheitswahl direkt in den Wahlkreisen gewählt (Erststimme). Dafür stellen sich in jedem Wahlkreis sogenannte Direktkandidaten zur Wahl. Diese können einer Partei angehören oder als Parteilose kandidieren. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen bekommen hat (relative Mehrheit).
299 weitere Sitze werden aufgrund des Verhältnisses der für die einzelnen Parteien abgegebenen Zweitstimmen vergeben. Das Verhältnis der Zweitstimmen entscheidet darüber, wie stark die einzelnen Parteien im Bundestag vertreten sind (Verhältniswahlsystem).

1. Wer darf wählen?

Bei der Bundestagswahl sind alle Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt und können wählen (aktives Wahlrecht), wenn sie Deutsche (im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, s.u.) sind und am Wahltag

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • seit mindestens drei Monaten ihre Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland haben oder sich sonst gewöhnlich dort aufhalten,
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind und
  • im Wählerverzeichnis ihrer Heimatgemeinde geführt werden.

Grundsätzlich sind alle Bürgerinnen und Bürger immer in der Gemeinde wahlberechtigt, in der sie mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Dort werden sie automatisch in das Wählerverzeichnis eingetragen.

Wahlberechtigt sind auch Deutsche, die bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen am Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie nach dem 23. Mai 1949 und vor ihrem Fortzug mindestens drei Monate ununterbrochen eine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland gehabt oder sich sonst gewöhnlich dort aufgehalten haben.

2. Wen kann man wählen?

Das passive Wahlrecht bei der Bundestagswahl ist das Recht, sich um einen Sitz im Bundestag zu bewerben.

Für die Bundestagswahl können alle Bürgerinnen und Bürger kandidieren, wenn sie am Wahltag

  • Deutsche/r im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Nicht für den Bundestag kandidieren können sie, wenn sie

  • vom Wahlrecht ausgeschlossen sind oder
  • infolge eines Richterspruchs die Wählbarkeit oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen.

Wahlvorschläge können von einer Partei oder von Wahlberechtigten eingereicht werden.

3. Wie wird gewählt?

In den Wahllokalen kann am Wahltag von 08.00 bis 18.00 Uhr gewählt werden.

Alle Wahlberechtigten, die im Wählerverzeichnis der Gemeinde eingetragen sind, erhalten von ihrer Wohnortgemeinde eine Wahlbenachrichtigungskarte, der man Anschrift und Öffnungszeiten des Wahllokals entnehmen kann. Diese Karte sowie den Personalausweis oder Reisepass sollte man zum Wahllokal mitbringen. Sollte man am Besuch des Wahllokals verhindert sein (beispielsweise auch als wahlberechtigte/r Deutsche/r, der/die im Ausland lebt), kann man bereits vor dem Wahltag ihre Stimme per Briefwahl abgeben.

Weitere Infos zum Thema Bundestagswahl 2013

www.bundestagswahl-bw.de

Fotonachweis:
"Sebastian Wieschowski" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz (by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de

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